06.03.2019

Diese Woche war bisher sehr lehrreich. Ich wertete die Statistiken des vergangenen Monats aus und kontrollierte die jeweiligen Rechnungen auf ihre Richtigkeit. Buslead finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge der Busunernehmen. Es ist wichtig, dass wir uns regelmäßig Feedback der Bestands- sowie Neukunden einholen um einige Prozesse ggf. zu optimieren. Auch die Meinung ehemaliger Kunden ist uns wichtig, so frage ich nach den Beweggründen, wenn sich ein Unternehmen dazu entschließt seine Mitgliedschaft aufzulösen. Ich erkenne, was es bedeutet in einem Unternehmen zu arbeiten, welches Strukturen eines Familienbetriebes hat… So übernehme ich viel Verantwortung für meinen eigenen Aufgabenbreich. Ich bin für folgende Märkte zuständig: Deutschland, Österreich und Schweiz. Es sind deutschsprachige Märkte. Das bedeutet, dass sich mein kompletter Schriftverkehr mit den Clienten (Busunternehmen) und den Kunden (Endverbraucher, Leute wie du und ich) überwiegend auf deutsch abspielt. Ich habe auch viele Kunden aus nicht deutschsprachigen Ländern, so ist es auch immer Mal wieder notwendig, den Schriftverkehr auf englisch zu führen. Momentan wird unser Telefonserver komplett erneuert, das heißt, dass in den kommenden Wochen auch die ersten Kundengespräche auf mich zukommen werden. Darauf bin ich gespannt… nervös oder aufgeregt bin ich aber nicht, da ich schon in meinen vorherigen Dienststellen Telefonie-Erfahrungen sammeln konnte. Außerdem schnatter ich für mein Leben gern hahaha. Um ehrlich zu sein, freue ich mich auch mal wieder deutsch zu sprechen, da 100% meiner Kommunikation im Büro auf englisch erfolgt. Meine Kollegen zweifeln ab und an daran, dass ich eine „deutsche“ bin, da sie mich noch nie deutsch sprechen hörten. Irgendwie bin ich jedesmal peinlich berührt wenn sie das sagen hahahaha.
Wie auch immer, für den Rest der Woche werde ich mich darum kümmern, einen Ersatz für mich zu finden. Ich schalte eigenständig Stellenausschreibungen auf diversen Portalen und sichte die eingegangenen Bewerbungen. Stellt sich heraus, dass wichtige Informationen in der Bewerbung fehlen, so hake ich an der einen oder anderen Stelle beim Bewerber nach. Sind die Bewerbungen erst „gefiltert“, leite ich Sie an meinen Vorgesetzten weiter. Seine Aufgabe ist es dann die Auswahlgespräche zu führen. Bei ihm liegt dann auch die finale Entscheidung, welcher Bewerber „eingestellt“ wird. Aber bisdahin wird es sicher noch eine Weile dauern, denn vorerst flattern die Bewerbungen nach und nach rein. Dank der Jugend- und Auszubildendenvertretung der Senatsverwaltung für Inneres und Sport bin ich glücklicherweise noch auf dem Neuesten Stand, worauf es bei einer Bewerbung ankommt. Dies erleichtert mir das Sichten der Bewerbungen enorm. Mir bereitet diese Arbeit sehr viel Freude, da ich den Bereich der Personalbeschaffung etc., schon in der Vergangenheit sehr interessant fand. Es gibt aber manchmal auch Tage, an denen ich hmmm nenne ich es mal Zeit habe mich auszuruhen hahaha. Bei uns gibt es Stoßzeiten, und extreme Ruhezeiten. Die Ruhezeiten nutze ich dann um die tausend Berichte zu schreiben, die erledigt werden müssen z.B.: Berichtsheft, Wochenbericht, Tagesbericht und meinen Blog. Ist dann noch immer Zeit übrig, gucke ich gern Netflix hahaha. Ich hoffe, ich bin an dieser Stelle nicht zu ehrlich… Ich finde, dass diese Art von Arbeit auch Mal ganz nett sein kann. Dauerhaft wäre das nichts für mich, aber für den Moment genieße ich das 🙂
