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Es war einmal vor langer Zeit…

Dieser Blogeintrag fällt mir alles, aber bestimmt nicht leicht. Ich habe so lange überlegt, ob ich darüber schreiben soll oder nicht…  Schluss und letztendlich habe ich mich dafür entschieden, denn dieses Auslandspraktikum ist schließlich dafür da, um Erfahrungen zu sammeln und um zu wachsen. Es war einmal vor langer Zeit… naja so lange ist es dann doch noch gar nicht her, aber es fühlt sich immer noch alles so unreal an. Ich bin jetzt seit ziemlich genau 2 Monaten in Spanien. Anfangs lebte ich in Barcelona, nicht weit von einem meiner heutigen Lieblingsorte: den Parc de Ciutadella. Ich bezog mein eigenes Appartment. Ich habe mich damals bewusst gegen eine Wohngemeinschaft entschieden, aus verschiedensten Gründen. Nun gut, die Gegend war leider nicht das was sie zu versprechen galt, aber damit habe ich mich mehr oder weniger abgefunden. Ich hatte von Anfang an ein eher unwohles Gefühl, aber eine andere Wahl hatte ich in dem Augenblick leider nicht.  Augen zu und durch wie es so schön heißt… Denkste! Schon nach meinem 2. Arbeitstag meines Auslandspraktikums stand ich nichtsahnend vor den Trümmern meiner „Existenz“. In meiner Wohnung gab es einen Kabelbrand, zu retten war fast nichts mehr, denn das was die Flammen sich nicht holten, wurde durch die Löscharbeiten der Feuerwehr zerstört. Ausgelöst wurde der Brand durch einen technischen Defekt. Wie dem auch sei, ich war so unendlich dankbar, dass ich während des Feuers nicht zu Hause war und das mein treuer Begleiter (ein blauer kleiner Glücksfisch hahaha) wohl auf war. Liam (20/ aus Irland) mein damaliger Nachbar, hatte damals die Feuerwehr alarmiert. Er war während des Feuers in seinem Appartement direkt über meinem. Aber auch ihm geht es heute wieder gut. Obwohl, oder vielleicht gerade, weil wir uns unter diesen Umständen kennenlernten, stehen wir auch heute noch im engen Kontakt. Aus Leidensgenossen wurden Freunde. Es ist super schwierig zu beschreiben, was einem in diesem Augenblick durch den Kopf geht. Noch heute habe ich noch einige Sachen mit der Vermietung, Polizei und Versicherung zu klären. Kaum zu glauben… Selbstverständlich ist die ein oder andere Träne geflossen, immerhin sollte man auch nie vergessen, dass ich komplett auf mich allein gestellt war, in einem Land in dem ich die Sprache eher semi-gut beherrsche… Im Nachhinein kann ich zurecht behaupten, dass ich so stolz auf mich bin, wie ich das alles gemeistert habe.

Ich denke, dass es genau darum in einem Auslandspraktikum geht. Grenzen überschreiten. Ich habe Leute aus ganz Europa und der Welt getroffen. Ich bin auf so viel Hilfsbereitschaft gestoßen. Für mich schwer realisierbar, ich war ja schließlich erst 2 Tage da. All´ meine Kollegen standen geschlossen hinter mir. So räumte mir mein Chef kostenfreien Rechtsbeistand ein und gab mir die Zeit, um mich neu zu sammeln. Meine Kollegin Estela bot mir sogar an bei ihr einzuziehen. Ich wusste immer gar nicht ob ich heulen oder mich freuen soll haha. Ich kriege richtig Gänsehaut, wenn ich daran zurückdenke. Auch die Ausbildungsleitung der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, sowie die Flowmanager der Louise-Schroeder Berufsschule stärkten mir aus der Ferne den Rücken und unterstützten wo auch immer sie konnten. Ich versuche möglichst viel Positives aus all den Ereignissen mitzunehmen und bereue die Entscheidung ins Ausland gegangen zu sein nicht eine Sekunde. Es fühlt sich an wie die Schule für´s wahre Leben.

Richtig sesshaft bin ich mittlerweile in Badalona geworden, ein Vorort von Barcelona und wer hätte das gedacht? In einer Wohngemeinschaft. Die beste Entscheidung die ich bisher getroffen habe. Ich wohne mit 2 Herren zusammen: German (58/Hauptmieter) und Luis (38). Achtung Füße hoch jetzt kommt ein Flachwitz, den ich mir bei der Wohnungsbesichtigung nicht verkneifen konnte: Ach wir passen bestimmt gut zusammen, immerhin sind wir ja beide zwei German´s hahahaha (Gott, ist der schlecht)

Mit Luis spreche ich überwiegend englisch. Mit German spreche ich spanisch, aber wir kommen regelmäßig an unsere Grenzen und wenn es gar nicht mehr weitergeht dann hilft uns der Google Übersetzer hahaha. Aber ich muss echt sagen, ich habe die beiden sooooo liebgewonnen. Wir essen regelmäßig zusammen Abendbrot, wenn es mir nicht zu spät ist, denn die Spanier essen für gewöhnlich zwischen 22-23 Uhr… kann ich mich überhaupt nicht dran gewöhnen hahaha. Ganz besonders schön finde ich, dass wir viel zusammen lachen und die beiden benehmen sich manchmal wie 12-jährige Jungs hahahaha. Im Allgemeinen machen sie einen viel jüngeren Eindruck.

Luis unterstützt mich beim Spanisch lernen. Es gibt gute und weniger gute Tage. Aber ich fühl mich schon richtig heimisch. Mit German saß ich vor einiger Zeit an einem Freitagabend auf der Couch. Wir zeigten uns unsere Lieblingssongs und schauten uns ein paar Musikvideos dazu an. German findet genauso wie ich, dass Musik einfach laut gehört werden muss. So hatten wir quasi unsere eigene kleine fiesta hahahaha. DRÜCKEN MUSS ES IM GESICHT! Er ist echt so liebenswert! Vor allem hat er meine Playlist bereichert haha. Musik verbindet 😉

Mein Zimmer ist mit ganz viel Liebe zum Detail eingerichtet. Stolz erzählt German mir immer, dass er die Möbel alle selbst gebaut hat. In der geräumigen Wohnung, die einem Palast gleicht, gibt es 2 Badezimmer und eine zum Verweilen einladende Küche. In meinem Zimmer befindet sich ein separater Eingang zur Terrasse, welche einen wunderschönen Ausblick auf die Berge und den Mietereigenen Pool bietet. Um ans Meer zu gelangen und an den so viel schöneren Strand, muss ich nur aus der Tür stolpern. So lässt es sich leben. Ich weiß nicht was Badalona mit mir macht, aber es gefällt mir.

Ich weiß jetzt schon, dass der Abschied mir so unendlich schwer fallen wird 😦

 

 

 

Feliz cumpleaños

Stolze 58 Jahre alt (einen verrückteren Menschen habe ich bisher noch nie kennengelernt) ist German am vergangenen Wochenende geworden. Er lud mich zu seiner Geburtstagsparty ein… Um nur so viel zum Wochende zu sagen: Ich brauchte einfach die ganze Woche, um mich von diesem Wochenende zu erholen Hahaha! (Fotos wären an dieser Stelle sowas von unangebracht) Ich habe seine ganze  Familie und seine Freunde kennengelernt. Wir hatten alle so unglaublich viel Spaß.

Zum Ende noch ganz kurz:

Ich bin jetzt schon so viel reicher. Und nein damit meine ich nicht das großzügige Stipendium, das ich erhalten habe (hahaha). Ich bin so dankbar, so viele tolle neue Menschen in meinem Leben zu haben, für all die Erfahrungen, die ich bereits sammeln konnte und insbesondere für ein ganz besonderes Gefühl von Gemeinschaft, trotz verschiedenster Kulturen, Gewohnheiten und Sprachen.

Lloret de Mar ♥

31.03.2019

Ich hatte ein unbeschreiblich schönes Wochenende. Für mich ging es am Freitag nach der Arbeit mit dem Omnibus nach Lloret de Mar. Schlappe 11 € kostete das Busticket und die Reise dorthin war auch sehr angenehm. Mit einer Fahrtzeit von 1,5 Stunden bin ich auch sehr schnell im Hotel angekommen. Das Hotel, das ich buchte, war unbeschreiblich schön und Naomi und ich zahlten knapp 50€ pro Person für 2 Nächte (Frühstück inkl.) Normalerweise gilt Lloret de Mar als das 2. El Arenal Mallorcas: viel Alkohol, wenig Kleidung und zahlreiche Clubs… kann ich vorerst nicht bestätigen. Da wir außerhalb der Hochsaison anreisten, hatten wir eine entspannte und angenehme Zeit dort.

Dieser wunderschöne Park wurde inmitten einer bezaubernden Landschaft angelegt, direkt an der Steilküste, mit einem beeindruckenden Blick auf das Meer. Er ist ein überaus anschauliches Beispiel für den Geist der „Noucentisme“-Bewegung in Katalonien. In diesem Garten entschließt sich Rubió (Schöpfer des Gartens) für eine Wiederbelebung des Geistes der italienischen Renaissance.

Jardines de Santa Clotilde

Den Sonntag verbrachten wir damit die Gegend zu erkunden. (Den Muskelkater spüre ich noch immer in den Knochen hahaha). Während unseres Fußmarsches ging es ständig auf und ab. Da kam man ganz schön ins Schwitzen. Schade, dass wir die Kilometer, die wir an diesem Wochenende zurückgelegt haben, nicht gemessen haben. Schön wars gewesen. Ich bin ein totaler Fan davon, sich nicht an den klassischen Touristenstränden aufzuhalten und immer auf der Suche nach kleinen geheimnisvollen Buchten.

Leider ging das Wochenende viel zu schnell vorbei! Sonntag Abend ging es dann mit BlablaCar zurück nach Badalona. Super günstig (7€) und in 45 Min. bin ich dann total erschöpft ins Bett gefallen. Apropo Bett! Ich werde versuchen noch in der kommenden Woche über meine derzeitige Wohnungssituation zu berichten.

Monatlicher Abschluss

29.03.2019

Von dieser Woche kann ich euch leider nicht sehr viel berichten, da es mich voll erwischt hat und ich mit Fieber im Bett lag. Glücklicherweise hatte ich die Möglichkeit Home-Office zu machen. Im Dienst bin ich erst seit Donnerstag wieder. Ich hatte eine Menge zu erledigen, da die monatlichen Abschlussberichte fällig waren. Mittels vieler Statistiken lässt sich beurteilen wie wirtschaftlich der Monat März war. Ich werte also gegen Ende des Monats sämtliche Statistiken aus und erstelle Diagramme. Diese Statistiken bilden das Fundament zur Optimierung des Marketings und Kundenservices. Ich liebe den Umgang mit Zahlen und Statistiken und bin so froh, dass ich damals in VBK-P gut aufgepasst habe hahahaha. Ich berechne in Excel endloslange Tabellen und berechne die prozentuale Veränderung zum Vormonat und zum Vorjahresgeschäft. Dadurch lassen sich Erfolge aber auch Misserfolge erkennen und Maßnahmen können dementsprechend zügig getroffen werden. Die Statistiken schlüsseln sich in weitere Teilbereiche: Herkunft (Land), kleine Gruppen und große Gruppen. Aus diesen Informationen ist ersichtlich, dass die meisten Anfragen aus Frankreich, Belgien und Deutschland stammen. Was sagt mir das???

In diesem Fall sollte man beispielsweise Maßnahmen treffen, um weitere Busunternehmen für Buslead zu gewinnen, da die Kapazitäten dieser Reisebusunternehmen nahezu ausgeschöpft sind. Ganz anders jedoch in den Ländern Polen, Schweiz und Niederlande: Hier sind ausreichend Reisebuspartner vorhanden, dennoch ist bei den bisher verzeichneten Anfragen noch viel Luft nach oben. So sollte man in diesen Regionen verstärkt und gezielter auf Buslead aufmerksam machen (z.B.: durch Werbung schalten, Umfragen etc.). Das ist ein niemals endender Rattenschwanz. Mehr zum Monatsabschluss werde ich beim nächsten Mal berichten. Ich hörte in Berlin soll es an diesem Wochenende traumhaft schönes Wetter geben?

Dann wünsche ich euch ein sonniges Wochenende.

 

Co-Working Office

22.03.2019


 

 

Meine Arbeitszeiten sind von Montag-Freitag 09.00 – 17.45 Uhr (einschließlich 45- minütiger Pause). Es gibt Tage, an denen es sich sehr lang anfühlt, aber auch Tage, an denen die Zeit rennt. Dennoch vergeht jede Woche wie im Flug…

In dieser Woche, haben wir unser neues Telefonsystem erhalten. Bisher hatte ich leider noch keine Telefongespräche, während meiner Zeit in Spanien (zumindest keine geschäftlichen hahaha). Aber ich denke, dass sich das im Laufe der nächsten Wochen ändern wird. Wir verbringen gerade sehr viel Zeit damit, unsere Ideen zur Optimierung des Internetauftritts von Buslead auszuarbeiten. Der erste Blog wurde auch schon am Anfang dieser Woche veröffentlicht. Wir sitzen aber schon wieder  am Entwurf des 2. Blogs. Inhalt dieses Blogs werden die Festival- und Eventreisen. Da Naomi und ich beide noch jung sind, haben wir keinerlei Probleme bei der Ausarbeitung unserer Ideen. Auch die Beschaffung meines Nachfolgers/ meiner Nachfolgerin läuft auf Hochtouren. Jeden Tag flattern neue Bewerbungen rein. Diese sichte ich und stelle den ersten Kontakt zwischen dem Bewerber/der Bewerberin (Ich weiß auch nicht genau, warum ich plötzlich anfange zu „gendern“ hahaha) und Buslead her. Ansonsten wickle ich das Tagesgeschäft ab und baue vorallem den Kundenservice aus. So entwerfe ich Tutorials für unsere Clienten, wie sie beispielsweise Ihre Rechnungen einsehen können oder die Umsatzsteuernummer in ihrem Account hinterlegen. Leider gibt es in dieser Woche nicht so viel zu berichten, aber auch solche Wochen muss es geben. Mein Chef Breno hat breits angedeutet, dass in der nächsten Woche eine Menge Arbeit auf mich zukommt. Aber bis dahin starte ich ins Wochenende. Over and Out.

 

M☼NT▲G

Mir steckt das Wochenende noch immer in den Knochen! Erschöpft starte ich in die 7. Woche meines Auslandspraktikums. Mir geht’s fantastisch. Ich genieße jeden Tag hier! Leider sind die letzten 2-3 Wochen so schnell vergangen… Ein traumhaft schönes Wochenende liegt hinter mir. Ich hatte Besuch aus Deutschland und wir hatten eine Menge Spaß… Ich habe das Gefühl, dass meine Sightseeingtour wohl nie endet. Ich bin immer wieder überrascht, wie viel es in Barcelona zu sehen gibt. Ich hoffe doch, dass ich nach dem halben Jahr alles, was noch auf der To-Do-Liste steht abgehakt ist.

Samstag haben wir für ca.16€ pro Person eine 1,5 – stündige Katamaran Rundfahrt gemacht. Gestartet sind wir im Hafen Barcelonetas. Vom Hafen aus, sind wir am Platja de la Barceloneta entlanggefahren. Anschließend ging es dann durch das industrielle Hafengebiet … nur schaukeln ist schöner… All´ die mutigen, die sich getraut haben, während der Fahrt aufzustehen, haben das Schiff von links nach rechts ausgemessen hahaha.

Bei herrlichstem Wetter spazierten wir durch den Parc Güell. Den kostenpflichtigen Teil, also die Besichtigung der sogenannten Àera monumental, in der sich unter anderem die Drachentreppe und der Sala Hipòstila befinden, haben wir an diesem Tage nicht mitgemacht, da ein enormer Ansturm an der Kasse war. Wir entschlossen uns für ein Picknick im Park zu verweilen. Der Parc Güell ist ca 17,2 Hektar groß, davon sind ca 13 800 Quadratmeter kostenpflichtig… (also ca. schlappe 8%) Für uns war der Rest des Parks also gerade so ausreichend hahaha. Nein, es war absolut fantastisch mitten in der Natur. Die Werke Gaudís werde ich mir mit Sicherheit ein anderes Mal ansehen. Während unseres Picknicks flatterten Papageie und gierige Tauben um uns herum. Gestärkt und einige von uns sogar mit neuem Teint (krebsrot), ging unsere Sightseeing Tour weiter.

By the way… Wir sind während des gesamten Wochenendes immer mit den Öffentlichen unterwegs gewesen, wir hatten keinerlei Probleme, da das Fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Barcelona sehr touristenfreundlich und unkompliziert ist. Mit der Metro an der Station Espanya ausgestiegen, waren es 5 Minuten Fußweg zum Fuße des Montjuïc. Dort befindet sich das Museu Nacional d’Art de Catalunya, der Font Màgica de Montjuïc (Magischen Brunnen Montjuïc) und die Les Quatre Columnes (Die 4 Säulen). Für mich einer der sehenswertesten Plätze. Die Schönheit der Bauten und die Liebe zum Detail ist atemberaubend! Kaum zu glauben, aber aktuell zahlt man noch keinen Eintritt um all das zu genießen.

Der Sonnenuntergang kann sich in jedem Fall sehen lassen. Die Aussicht war der absolute Wahnsinn. Leider hatten wir nicht die Zeit, um das Farbenspektakel mit musikalischer Untermalung des magischen Brunnens zu sehen… Aber das ist auch überhaupt nicht schlimm, denn ich denke, dass dies ein passender Moment wäre, den man gern in Zweisamkeit genießt. Also aufgepasst Puschel! Außerdem würde ich mich auch nach 346387 Malen noch nicht satt gesehen haben hahaha.

Den Sonntag, taten wir das, was alle Spanier tun. Das Leben genießen. Und was darf da natürlich nicht fehlen? Richtig! Paella ♥

Ein weiser Freund hat einst gesagt: “Wenn es so richtig schön gatschig ist im Mund, dann ist es erst richtig lecker!“ Bitte kurz sacken lassen… An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass Naomi bereits einige ausdrucksstarke deutsche Wörter gelernt hat, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich die Bedeutung jemals erklären müsste hahahaha. Wohl genährt, machten wir uns auf den Weg zur Hafenseilbahn Barcelonas (Teleférico del puerto Barcelona). Die Hafenseilbahn erreicht den höchsten Punkt auf 107 Metern Höhe. Wir zahlten lediglich 11 € pro Person, haben für uns allerdings auch „nur“ die Hinfahrt gewählt. Je nachdem was man wählt, variieren dann auch die Preise. Wer den Mut zusammen nimmt und sich auf lange Warteschlangen einlässt, wird mit einer beeindruckenden Sicht über ganz Barcelona belohnt! Im Inneren der Gondel gibt es leider keine Sitzgelegenheiten, dennoch kann man diesen fantastischen Panoramablick über ganz Barcelona ohne Sichteinschränkungen genießen. Nach der ca. 7-minütigen Fahrt sind wir am Miramar Turm angekommen, von dort aus kann man den ganzen Hafen Barcelonas betrachten.

Am Ende Tages wollte ich meinen Freunden die Skyline Barcelonas bei Nacht zeigen. Mit Einbruch der Dämmerung machten wir uns auf dem Weg zu den Bunkers del Carmel. Etwas schöneres habe ich selten gesehen!

Ich denke, dass ich hier öfter zu finden sein werde. Ich bin positiv überrascht von Barcelona, in jeder Hinsicht ♥

13.03.2019

Geh nach Spanien… haben sie gesagt…da ist immer gutes Wetter… haben sie gesagt…

Während meines bisherigen Aufenthaltes in Spanien, hat es noch nicht einmal geregnet und die Temperaturen waren bisher auch noch nie unter 16 Grad. Heute friere ich… (und ich habe nicht mal einen Regenschirm) haha. Wie schnell sich der menschliche Körper an Temperaturen gewöhnt ist echt unglaublich. Ich hörte es hat in Deutschland geschneit? Hahaha. Sorry! Die Aussichten für die kommenden Tage sind wie gewohnt, sonnig und warm. Derzeit arbeite ich mit meiner Kollegin Naomi intensiv an dem Internetauftritt von Buslead. Bisher haben wir den ersten Entwurf von 1/9 Blogbeiträgen für unsere Website erstellt. Diesen werden wir dann in der kommenden Sitzung vorstellen, besprechen und ggf. überarbeiten. Ansonsten wickle ich das Tagesgeschäft wie aus dem FF ab. Ich bearbeite die eingegangenen Anfragen, filtere diese und leite sie an unsere Clienten weiter. Leider sind viele Anfragen oft unvollständig, so kontaktiere ich die Kunden und besorge mir die fehlenden Informationen. Ich merke mit jedem Tag, dass ich im Umgang mit den Programmen, mit denen Buslead arbeitet immer sicherer werde.

06.03.2019

Diese Woche war bisher sehr lehrreich. Ich wertete die Statistiken des vergangenen Monats aus und kontrollierte die jeweiligen Rechnungen auf ihre Richtigkeit. Buslead finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge der Busunernehmen. Es ist wichtig, dass wir uns regelmäßig Feedback der Bestands- sowie Neukunden einholen um einige Prozesse ggf. zu optimieren. Auch die Meinung ehemaliger Kunden ist uns wichtig, so frage ich nach den Beweggründen, wenn sich ein Unternehmen dazu entschließt seine Mitgliedschaft aufzulösen. Ich erkenne, was es bedeutet in einem Unternehmen zu arbeiten, welches Strukturen eines Familienbetriebes hat… So übernehme ich viel Verantwortung für meinen eigenen Aufgabenbreich. Ich bin für folgende Märkte zuständig: Deutschland, Österreich und Schweiz. Es sind deutschsprachige Märkte. Das bedeutet, dass sich mein kompletter Schriftverkehr mit den Clienten (Busunternehmen) und den Kunden (Endverbraucher, Leute wie du und ich) überwiegend auf deutsch abspielt. Ich habe auch viele Kunden aus nicht deutschsprachigen Ländern, so ist es auch immer Mal wieder notwendig, den Schriftverkehr auf englisch zu führen. Momentan wird unser Telefonserver komplett erneuert, das heißt, dass in den kommenden Wochen auch die ersten Kundengespräche auf mich zukommen werden. Darauf bin ich gespannt… nervös oder aufgeregt bin ich aber nicht, da ich schon in meinen vorherigen Dienststellen Telefonie-Erfahrungen sammeln konnte. Außerdem schnatter ich für mein Leben gern hahaha. Um ehrlich zu sein, freue ich mich auch mal wieder deutsch zu sprechen, da 100% meiner Kommunikation im Büro auf englisch erfolgt. Meine Kollegen zweifeln ab und an daran, dass ich eine „deutsche“ bin, da sie mich noch nie deutsch sprechen hörten. Irgendwie bin ich jedesmal peinlich berührt wenn sie das sagen hahahaha.

Wie auch immer, für den Rest der Woche werde ich mich darum kümmern, einen Ersatz für mich zu finden. Ich schalte eigenständig Stellenausschreibungen auf diversen Portalen und sichte die eingegangenen Bewerbungen. Stellt sich heraus, dass wichtige Informationen in der Bewerbung fehlen, so hake ich an der einen oder anderen Stelle beim Bewerber nach. Sind die Bewerbungen erst „gefiltert“, leite ich Sie an meinen Vorgesetzten weiter. Seine Aufgabe ist es dann die Auswahlgespräche zu führen. Bei ihm liegt dann auch die finale Entscheidung, welcher Bewerber „eingestellt“ wird. Aber bisdahin wird es sicher noch eine Weile dauern, denn vorerst flattern die Bewerbungen nach und nach rein. Dank der Jugend- und Auszubildendenvertretung der Senatsverwaltung für Inneres und Sport bin ich glücklicherweise noch auf dem Neuesten Stand, worauf es bei einer Bewerbung ankommt. Dies erleichtert mir das Sichten der Bewerbungen enorm. Mir bereitet diese Arbeit sehr viel Freude, da ich den Bereich der Personalbeschaffung etc., schon in der Vergangenheit sehr interessant fand. Es gibt aber manchmal auch Tage, an denen ich hmmm nenne ich es mal Zeit habe mich auszuruhen hahaha. Bei uns gibt es Stoßzeiten, und extreme Ruhezeiten. Die Ruhezeiten nutze ich dann um die tausend Berichte zu schreiben, die erledigt werden müssen z.B.: Berichtsheft, Wochenbericht, Tagesbericht und meinen Blog. Ist dann noch immer Zeit übrig, gucke ich gern Netflix hahaha. Ich hoffe, ich bin an dieser Stelle nicht zu ehrlich… Ich finde, dass diese Art von Arbeit auch Mal ganz nett sein kann. Dauerhaft wäre das nichts für mich, aber für den Moment genieße ich das 🙂

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